25. Oktober 2018

120 Stunden in Maceio

Lazy days in Maceio

Wir hatten das Glück in Maceio Cristina zu kennen. Sie ist seit ein paar Jahren Witwe und war mit Ernesto, einem Schweizer verheiratet, den wir vor elf Jahren kennengelernt hatten. Das ist auch der Grund, weshalb auf dem Grundstück nicht nur eine brasilianische sondern auch eine Schweizer Flagge im Winde weht!

Seit unserem ersten Besuch ist der Kontakt zu Cristina nie abgebrochen. Das ist heute – in Zeiten von WhatsApp und E-Mail – leichter als früher! Als sie hörte, dass wir in Brasilien sind, lud sie uns in ihr Haus ein. Hier genossen wir nach der 5’200 Kilometer-Fahrt durch Brasilien ein Zuhause mit Swimming Pool. Es war schön, ein bisschen Luxus zu geniessen. Dazu zählen wir einen Backofen, eine tägliche Dusche, eine Waschmaschine, ein gutes Lebensmittel-Angebot, eiskaltes Bier und frische Milch. (Die UHT-Milch, die wir sonst trinken, begeistert uns nicht!)

Nach einer Woche Ferien in Maceio fuhren wir nach Salvador. Dort erlebten wir unvergessliche Tage in dieser stark afrikanisch geprägten Stadt. Auf der Rückreise in den Norden lag Maceio nochmals auf unserem Weg. Cristina war unterdessen in den Ferien in Spanien – das Haus stand leer. Sie stellte es uns mit allem Drum und Dran zur Verfügung. Dazu gehörte auch Divertida, eine Katze, die uns inzwischen sehr ans Herz gewachsen ist.

Wir nahmen das Angebot gerne an und verbrachten nochmals fünf Tage hier. Wir assen all das, was wir unterwegs nicht können: Beefsteak Tatar (800 Gramm feinstes Filet für CHF 15.–). Wir liessen uns Sushi und Sashimi schmecken. Wir kauften Maracuja-Clacé und schlugen uns die Bäuche damit voll. Und ich trank jeden Tag frische Milch – was für ein Genuss! (Na ja, es gab auch andere Getränke, denen wir zusprachen…)