27. März 2020

DIE KUNST DES KÄSEMACHENS

Cheese like in Switzerland!

Inzwischen wissen wir, dass es auch im Ausland gute Käser gibt. Einen haben wir in Panama kennen gelernt. Einen anderen in Quebec. Und einen weiteren gibt es in der Nähe von Atotonilco el Alto, wo wir uns für eine Woche bei Charly einquartiert haben: Charly’s Restaurant

Charly hatte für Donnerstag, 26.3.2020, eine Käse-Degustation organisiert: QuesArt. Zusammen mit vier anderen Schweizern, die hier mit uns das böse Virus aussitzen, machten wir uns auf den Weg zur Käserei. Dort wurden wir von Salvador empfangen, der uns in den kühlen Käsekeller führte. Hier nahmen wir an einem schönen Holztisch Platz. Salvador servierte uns auf einem Holzbrettchen acht verschiedene Käsesorten. Die drei aus Ziegenmilch wurden von einem kühlen chilenischen Sauvignon Blanc begleitet. Dann folgten fünf Käse aus Kuhmilch, zu welchen Santiago einen kalifornischen Cabernet Sauvignon kredenzte. Dazu gab es gutes Brot von Charly, getrocknete Zwetschgen und Trauben. Muy sabroso!

Wir verliessen Salvador mit ein paar Kilogramm Käse und 250 Gramm frischer Butter. Für die nächsten paar Tage ist das Frühstück gegeben: Frisches Brot von Charly, Käse und Butter von Santiago und Honig von mexikanischen Bienen. Buen provecho!

PS: Wir fragten Salvador, wie er zu seiner Fertigkeit als Käser kam. Es sagte uns, dass er mehrere Monate in Spanien, Frankreich und der Schweiz verbracht hatte, um dort das Käsen von Grund auf zu lernen. Man schmeckt es!