26. Oktober 2019

HÖLLISCH SCHÖN: HELL’S BACKBONE SCENIC BACKWAY

Bridge to Hell? The only tarred Part!

Am 21.10. bogen wir in Torray auf den Scenic Byway 12 ab, der via Boulder nach Panguitch führt. Auf der Tourist Information erhielten wir Unterlagen über diese Strecke, welche eine «All American Road» ist. Welchen Namen auch immer sie trägt: Sie ist wunderschön zu fahren.

Der erste Abschnitt führte uns entlang von Farmen auf denen Rinder und Pferde standen. Wir fühlten uns in den Wilden Westen versetzt. Kurze Zeit später erreichten wir den Dixie National Forest, einer der vielen grossen Wälder in den USA. Bald waren wir umgeben von hoch gewachsenen Douglas Fir mit ihren roten Stämmen. Vierzig schöne Kilometer später erreichten wir Boulder, das wie so viele Städtchen in dieser Gegend von Mormonen gegründet wurde. Hier bogen wir vom Scenic Byway 12 auf die Hell’s Backbone Road ab, die Boulder mit Escalante verbindet.

Nach einer Übernachtung kurz ausserhalb von Boulder setzten wir am folgenden Tag die Fahrt auf dieser Naturstrasse fort. Sie war einfach nur spektakulär und führte uns auf fast 3’000 Meter Höhe. Dort oben ging’s über eine neue Brücke – der einzige asphaltierte Abschnitt! – über einen tiefen Canyon. Eindrücklich, was hier die Strassenbauer leisteten. Die Szenerie war überwältigend.

Um 16 Uhr erreichten wir den Posey Lake, auf 2’670 Metern Höhe. Wollten wir wirklich so hoch oben übernachten? Kalt würde es werden! Doch der leere Campingplatz lag einfach zu idyllisch, um nicht eine Nacht an ihm zu verbringen. Wir bereuen es nicht!

PS. Mit einer funktionierenden Standheizung kann man selbst in solchen Höhen gemütlich im Auto sitzen, essen oder lesen.

(Geschrieben ausserhalb von Escalante, Utah)