9. Februar 2019

SCHNORCHELN IN EINER CENOTE

Cenote dos Ojos

Der mexikanische Bundesstaat Quintana Roos, in dem auch Playa del Carmen liegt, ist nicht nur für seine Strände, sondern auch für seine «Cenotes» bekannt. (Eine Cenote ist ein Kalksteinloch, das durch den Einsturz der Höhlendecke entstand. Es ist mit Süsswasser gefüllt und im Durchschnitt 15 Meter tief – vereinzelt auch über 100 Meter.) Auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan gibt es mehr als tausend davon.

Aus Erfahrung wussten wir, dass nicht nur Strände sondern auch Cenoten am Weekend  von Ausflüglern belagert werden. Also machten wir uns an einem Freitag auf den Weg zur Cenote Los dos Ojos, die runde fünfzig Kilometer von Playa del Carmen entfernt liegt. Wir standen um 6 Uhr auf, fuhren um 7 Uhr los und waren um 8 Uhr vor Ort. Die Schranke zur Zufahrt wurde eben erst geöffnet. (Ohne Bezahlung kommt man heutzutage kaum mehr zu einer Cenote – die meisten liegen auf Privatland)

Brigitta bezahlte die nicht unbescheidene Gebühr von US$ 22.– pro Person. Danach fuhren wir zur vier Kilometer entfernten Cenote. Wir waren alleine! Die ersten Sonnenstrahlen schienen durch die Baumwipfel in die Kalksteinhöhle. Das Wasser war glasklar; man sah bis auf den Grund. Rasch zogen wir uns um und montierten Maske und Schnorchel. Für die nächste Stunde glitten wir durch ein Unterwasser-Paradies. Von der Decke hingen Stalaktiten und Baumwurzeln; unter uns waren Stalagmiten zu sehen. Und um uns herum schwammen Fische. Es war ein unvergessliches Erlebnis.

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