13. März 2018

Hasta luego Argentina

Patagonia Nationalpark

Am 7. März 2018 fuhren wir via Perito Moreno, ein nichtssagendes Städtchen, das den Namen mit dem berühmten Nationalpark teilt, nach Los Antiguos, am Lago Buenos Aires. Dort überlegten wir, wie es weitergehen soll. Direkt nach Chile oder doch noch einen Bogen nach Cochrane machen und die Carretera Austral bis nach Villa O’Higgins zu Ende fahren? Wir entschieden uns für diese Variante. Könnten wir nochmals zurück, würden wir uns anders entscheiden – doch das ist eine andere Geschichte…

Wir nahmen Kurs Süd und folgten einer Naturstrasse entlang der chilenisch-argentinischen Grenze. Sie führte uns durch eine atemberaubend schöne Gegend, entlang den Monte Zeballos. Als wir auf ein Schild stiessen, das besagte, dass diese Route nur mit 4×4 befahren werden kann, waren wir nicht erstaunt, auf keinen Gegenverkehr zu treffen! Die Strasse wand sich durch eine hügelige Gegend; auf der linken Seite wurde sie von den Montes eingerahmt. Gegen Abend fanden wir ein idyllisches Plätzchen zum Übernachten. Nach der vorherigen Nacht, die wir an einer Tankstelle verbrachten (dort kann man heiss duschen!) genossen wir die absolute Stille.

Am nächsten Morgen schönes Wetter. Nach einer Stunde Fahrt kamen wir zum Paso Roballos, der nach Argentinien führt. Die Zoll-Crew war unterdessen ausgewechselt worden. Sie war ebenso nett wie die frühere, auch wenn es dieses Mal kein Küsschen für Brigitta gab! Zwölf Kilometer später der chilenische Zoll, wo wir einmal mehr ein paar Tomaten abgaben.

Und dann fuhren wir nochmals durch den Patagonien-Nationalpark, wo am Himmel Kondore kreisten und auf den Wiesen Guanacos weideten. Einfach nur schön. Am gleichen Tag erreichten wir Cochrane, wo wir zum letzten Male vor fünf Wochen standen. Von hier aus bis nach Villa O’Higgins waren es noch 230 Kilometer. Doch die hatten es in sich…