5. November 2018

PRAIA DA PIPA

Sun, Fun and Fruit Juices

Wenn Brasilien für etwas bekannt ist, dann sind es drei Dinge: Schöne Frauen, Caipirinhas und Praias (Strände). Was das Erste betrifft, so muss man grosse Abstriche machen! Nicht jede Brasilianerin ist eine Gisele Bündchen oder eine Karnevals-Tänzerin! Bei den Caipirinhas trifft das Image voll zu. Und bei den Stränden sowieso.

Auf unserer Fahrt nordwärts passierten wir Praias, wo sich Tausende von Kokospalmen im Wind wiegen. Dahinter schimmerte türkisblau das Meer. Die Versuchung war gross, an jedem Strand Halt zu machen. Doch der Tag, an dem unser Visa für Brasilien abläuft, kommt näher und näher. Und nur ein paar Tagesreisen entfernt lag unser Ziel: Praia da Pipa – ein Fischerdörfchen bis in die siebziger Jahre. Dann wurde dieser Ort – wie Jericoacoara oder Canoa Quebrada – von Surfern entdeckt. Und damit nahm die Entwicklung eine andere Richtung. Heute ist Praia da Pipa ein charmantes Städtchen mit 6’500 Einwohnern und vielen Kite- und andern Surfern.

Praia da Pipa hat seinen Charme bewahren können. Sogar der Campingplatz oberhalb der Klippen, hat keinem Hotelkomplex Platz machen müssen. Er war für fünf Nächte unser Zuhause. Die Tage verbrachten wir am Praia do Amor, ein Surfstrand für Fortgeschrittene. Unser Strandtag begann mit dem Trinken einer Coco verde gelada. Danach folgte ein frisch gepresster suca da manga. Und nachmittags nippten wir an einem Caipirinha. Dazwischen schauten wir hübschen (!) Brasilianerinnen zu, die in ihren Fil de dente dem Strand entlang promenierten; oder erfrischten uns in den Wellen. So ging ein Tag in den andern über – gefallen haben uns alle. So wie die Drinks auch…